Sonntag, 17. Februar 2018, 17 Uhr

Grazien und Helden

Johannes Brahms (1853)
Johannes Brahms (1853)

 

Frédéric Chopin
Drei Nocturnes op. 9
Berceuse Des-dur op. 57
Polonaise fis-moll op. 44

Johannes Brahms
Sonate C-dur op. 1

 

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Der Titel dieses spannenden Konzertes stammt aus einem Aufsatz Robert Schumanns, der den jungen Johannes Brahms als kommenden Messias der Musik feierte, "an dessen Wiege Grazien und Helden Wache hielten". Schumann hatte bei dieser trefflichen Formulierung sicherlich die heute erklingende genialische C-dur-Sonate im Sinn, die Brahms ihm gerade erst vorgespielt hatte. Auch bei Frédéric Chopin stehen heldische und graziöse Elemente in oft scharfem Gegensatz, Es gibt Werke wie die Nocturnes und - besonders eindrucksvoll - die Berceuse, die ganz den Grazien gehören, aber zuweilen - wie in der heute erklingenden fis-moll-Polonaise - prallen die Gegensätze hart aufeinander. Ebenso treffend wie über Brahms äußerte sich Robert Schumann übrigens auch über Chopin: "Hut ab, Ihr Herren, ein Genie!"

 

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